Unser Unternehmerkonzept zur Erwirtschaftung des bedingungslosen Grundeinkommen – BGE

 

Unser Konzept für das Projekt „Grundeinkommen für alle“ ist fertig. . .

 

Ein bedingungsloses Vorwort

Die BGE-Lobby (g)UG hat es sich zum Ziel gesetzt, beim Thema bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) nicht mehr um den heißen Brei herum zu reden, sondern das „Grundeinkommen für alle“, z.B. durch den Verkauf dieser durchgedrehten Köstlichkeit, zu erwirtschaften. Da es bis jetzt auch noch keiner Nation auf unserer Welt gelungen ist, die Menschenwürde real umzusetzen, möchten wir nicht länger untertänigst bettelnd auf eine politische Lösung hoffen, sondern das bedingungslose Grund­einkommen eigenverantwortlich in die Welt setzen.

Jedes Unternehmen auf dieser Welt, egal welcher Größe, nutzt direkt oder indirekt die Ressourcen unseres Heimatplaneten und sollte dafür eine entsprechende Abgabe an dessen Eigentümer – den Menschen – entrichten. Sehr viele Personen sind inzwischen von der Nutzung der planetaren Ressourcen zur Absicherung ihrer eigenen Existenz völlig abgeschnitten bzw. ist dieses bei einer Bevölkerungszahl von über sieben Milliarden Menschen auf der gesamten Welt auch gar nicht mehr so ohne weiteres möglich.
Auf die Verantwortung der Politik, auf diese Problematik adäquat einzugehen und entsprechend präventiv zu handeln bzw. deren völliges Versagen seit Jahrtausenden, möchten wir an dieser Stelle gar nicht weiter eingehen. Auf der anderen Seite steht jeder Mensch auch in der Eigenverantwortung, seine Grundrechte – auf allen Ebenen – einzufordern und zu verteidigen.

 

Unser (bedingter) Lösungsansatz… eine „Grundeinkommen für alle“-Lizenz (BGE-Lizenz)

Jedes Unternehmen, welches sich seiner immensen Verantwortung für das Leben und den Erhalt unseres natürlichen Lebensraumes bewusst ist, kann sich zur Generierung des „Grundeinkommens für alle“ auf verschiedenen Ebenen daran beteiligen. So können Unternehmen z.B. einzelne Produkte oder Produktpaletten bzw. Dienstleistungen unter unsere BGE-Lizenz stellen oder sogar ihre gesamte Firma. Wie hoch die Lizenzgebühr dabei ist, legt jedes Unternehmen für sich selber völlig frei fest. Ein Prozent vom Umsatz empfinden wir derzeit als einen guten Richtwert.

Die BGE-Lizenzgebühr ist monatlich zu entrichten, da das dadurch generierte Grundeinkommen ebenfalls monatlich an alle am System angemeldeten Empfänger ausgezahlt wird. Der mit uns geschlossene Sponsoringvertrag berechtigt das Unternehmen dazu, sein Produkt, seine Dienst­leistung oder sein gesamtes Unternehmen (entsprechend der gewählten Lizenz) mit unserem „Grundeinkommen für alle“-Siegel zu versehen. Damit kann dem Konsumenten bzw. (potentiellen) Kunden das unternehmerische Verantwortungsbewusstsein eindeutig signalisiert werden und dass ein Teil des Geschäftserlöses in das „Grundeinkommen für alle“ fließt.

Wie intensiv dabei das Produkt, die Dienstleistung oder das gesamte Unternehmen im Sinne der Erwirtschaftung unser aller Grundeinkommen beworben wird, bleibt natürlich auch wieder jedem Unternehmen selber überlassen. Wir selbst listen selbstverständlich alle aktiven BGE-Lizenznehmer mit der Höhe ihrer erbrachten Leistung z.B. auf unserer Webseite auf und das u.a. auch im Verhältnis zu ihrer eigenen Wirtschaftskraft. Somit kann jeder Empfänger selber nachvollziehen, wie sehr sich ein Unternehmen tatsächlich für unser aller Grundeinkommen engagiert oder eventuell doch nur von einem neuen Trend einseitig profitieren möchte. Darauf, welche neuen Ideen des Sozialwashing wir eventuell mit unserer Initiative mit anstoßen, sind wir schon jetzt mehr als sehr gespannt.

 

Welche Höhe wird das „Grundeinkommen für alle“ haben?

Das „Grundeinkommen für alle“ sehen wir auf Grund der anfänglich viel zu geringen Höhe erst einmal als „Taschengeld für jeden“ an, da wir es nicht vermögen, alle verantwortungsbewussten Unternehmen von heute auf morgen an den Tisch zu bekommen. Außerdem hängt die Höhe auch von der Beteiligung (dem bewussten Konsumverhalten) aller involvierten Menschen ab.
Da die Höhe außerdem von allen Lizenz-Einnahmen und der Anzahl der am System angemeldeten Menschen abhängig ist, können wir selber nur gespannt sein, wie sich die Dinge Monat für Monat entwickeln werden.

 

Wie und als was erreicht das erwirtschaftete Grundeinkommen der BGE-Lobby (g)UG jeden einzelnen Menschen?

Das „Grundeinkommen für alle“ wird die erste Zeit (aus Sicht des Finanzamtes) als „Geschenk“ ausgezahlt. Dieses ist bis zu einem Freibetrag von zwanzigtausend Euro (innerhalb von zehn Jahren) steuerfrei. Da wir uns aber vorgenommen haben, das „Grundeinkommen für alle“ nicht nur einfach so zu verschleudern, sondern unbedingt auch wissen möchten, ob und wie es die Welt verändern wird, betrachten wir das gesamte Projekt als ein riesiges Live-Experiment, an dem sich jeder Mensch aktiv oder passiv beteiligen kann. Ganz wie es ihm beliebt.

Jeder Empfänger (s)eines Grundeinkommens (und natürlich auch jedes BGE-lizenzierte Unter­nehmen) nimmt automatisch an einer, das ganze Land bewegenden Studie bzw. einem noch nie dagewesenen sozialen Forschungsprojekt teil und wird somit auch automatisch zum Probanden in diesem einmaligen Experiment. Und genau dieses möchten wir mit der Zeit immer stärker würdigen.
Somit zahlen wir das „Grundeinkommen für alle“ ab einer gewissen Zeit als Aufwandsentschädigung bezüglich der Teilnahme an einem bundesweiten BGE-Experiment aus. Jeder Empfänger eines Grundeinkommens wird somit für seine eigene Teilname an seinem eigenen Forschungsprogramm finanziell gewürdigt und das selbst, wenn er für den Rest seines Lebens auf der Couch liegen bleibt, wie es ja einige seiner Nachbarn schon heute sehr genau zu wissen scheinen.

Ungeachtet der steuerlichen Regelungen, muss natürlich jeder selber wissen, ob und wie er sein Grundeinkommen als Einkommen gegenüber bestimmten Behörden anmeldet. Hierbei kann es auf Grund der Schizophrenie unseres Gesellschaftssystem sogar ab und an viel sinnvoller sein, wenn man mal für eine Weile auf sein Grundeinkommen verzichtet, wodurch wiederum auch mal andere die Chance erhalten, etwas mehr zu bekommen. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden bzw. mit seinen Lebenspartnern oder im Kreise seiner Familie. Langfristig steht natürlich die finanz­politische Forderung, dass ein BGE absolut steuerfrei zu sein hat.

 

Ist das „Grundeinkommen für alle“ auch für jeden?

Auch wenn wir wissen, dass die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ein globaler Gedanke ist, können und wollen wir nur in unserem Kulturkreis agieren. Wir sind nämlich nicht so arrogant zu glauben, dass nur am deutschen Wesen, soll die ganze Welt genesen. Unser wirtschaftlicher Aktionsradius ist auf Deutschland beschränkt und es können sich somit auch nur Menschen jeglichen Alters anmelden, die die deutsche Staatsbürgerschaft inne haben bzw. dauerhaft in Deutschland leben.

 

Die Frage von Ethik und Moral beim Konsum und wen wir für die Umsetzung dieser Werte verantwortlich machen können

Wir haben lange überlegt, ob wir z.B. Brotbackwerke von der BGE-Lizenzierung ausschließen sollten, da einige von ihnen auch für Soldaten backen. Auch wären Soldaten ohne Gürtel eine wundervoll skurrile Möglichkeit dessen Kampfbereitschaft zu dämpfen.
Aber mal Spaß beiseite. Verantwortlich für seinen Konsum ist einzig und alleine der Konsument selbst. Die BGE-Lobby (g)UG möchte sich daher auf keinen Fall in eine Stellvertreterrolle zur Umsetzung von Ethik und Moral drängen lassen. Das wir bestimmte Produkte, die Menschen töten oder unsere Umwelt zerstören (wie z.B. Waffen, Rüstungsgüter oder Pestizide usw.) und dessen Hersteller nicht lizenzieren werden, versteht sich eigentlich von selbst.

 

Ein bedingungsloses Nachwort

Das Innovative an der Idee, eine Abgabe wie das „Grundeinkommen für alle“ direkt an den Bürger durchzureichen, ist, dass es einer direkten Steuer gleich kommt, die aber am aufgeblähten Staats­wesen völlig vorbeigeht und von der Politik auch nicht mehr z.B. für angeblich dringend benötigte Rüstungsgüter, für Kriege um Ressourcen, für versteckte Wirtschaftssubventionen oder zur Selbst­versorgung einer angeblich benötigten politischen Elite usw. zweckentfremdet werden kann. Das bedingungslose Grundeinkommen kann auf der anderen Seite auch nie eine staatliche Leistung werden, da es dann schon wieder einer Zwangsmaßnahme gleich käme.
Aus unserer Sicht ist das „Grundeinkommen für alle“ ein wichtiger und selbstbewusster Schritt in Richtung der aufblühenden direkten Demokratie, wobei wir uns alle selber um das zarte Pflänzchen kümmern müssen, statt die Verantwortung früher oder später an eine (kaltherzige) Verwaltungs­behörde abzugeben.

 

Wenn Du Dich nicht selber kümmerst,

kümmert sich die Regierung

und dann brauchst Du auch nicht rum zu heulen.

 

Unser Unternehmerkonzept zum herunter laden…

Gfa Unternehmerkonzept

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4 Gedanken zu “Unser Unternehmerkonzept zur Erwirtschaftung des bedingungslosen Grundeinkommen – BGE

  1. Bitte nicht die Worte mißdeuten: Wer ein b(GE) einführen will, braucht die Mehrheit aller Wahlberechtigten, ähnlich einer Volksbefragung wie sie in der Schweiz angedacht ist. Erst die Mehrheit des (Wahl-)Volkes kann und wird ein GE einführen.
    Die Einkommensteuerfreiheit gilt heute schon bis zu einer Summe von 17500,- per anno.
    Es erübrigt sich also besagter Passus in Ihrem Konzept.
    Weder rufe ich nach der Obrigkeit noch hege ich die Absicht.
    hG michel.S

    • Sehr geehrter Herr Soltau,

      wenn Sie es wünschen, setzen wir das bedingungslose Grundeinkommen gerne nach Ihren Maßstäben um. Wir müssten dann zuvor lediglich darüber verhandeln, wie viel Lohn Sie uns zahlen möchten, wobei ich darauf aufmerksam machen möchte, dass unsere Lebenszeit sehr viel Wert ist.

      Alternativ würden wir aber einfach dass, was wir auf Basis unserer gesamten Lebenserfahrung für richtig halten, frei bestimmt umsetzen und auch niemanden fragen, ob und wie wir es tut dürfen.

      Es wäre schön, wenn wir „jede“ Initiative als etwas positives ansehen, weil sie in der Welt ist und darauf vertrauen, dass wir alle lernfähig sind uns uns jederzeit verbessern. Die ständigen einengenden Zurechtweisungen und den sich daraus ergebenden Glaubenskriegen hindert uns alle daran, dass wir bzw. die Gesellschaft sich gesund weiter entwickelt.

  2. Die Grundeinkommen (GE)-Lizenz-Idee ist bestenfalls als vorübergehendes Start-Up

    vorstellbar. Der Ansatz geht einen umständlichen Umweg, der als Stolperfalle für ein im

    Kern solidarisches GE hinderlich sein kann.
    Priorität bei der Einführung eines GE muß ein (neuer) Artikel im Grundgesetz sein.
    Andernfalls wird besagte (kapitalistische) Lizenz-Idee die solidarische Basis des GE ad

    absurdum führen.
    Es sollte jedem Befürworter des GE bewusst sein, daß die Transfergelder um ein GE

    zu starten bereits vorhanden sind !! Es geht im Detail um eine koordinierte

    Transformation der Transferleistungen vom bestehenden Sozialsystem ins zukünftige

    Solidarsystem des Grundeinkommens. Dies wird mehrere Wirtschaftsjahre in Anspruch

    nehmen, wenn es möglichst keine Erschütterung in der Liquidität der Transferströme

    geben soll. Hierzu gibt es verschiedene Übergangsszenarien, die alle besser geeignet

    scheinen, als die o.g. Lizenz-Idee.
    Schon der Gedanke, wen man für die Umsetzung von Ethik und Moral (wessen und

    welche ??) bzw. ethischer Werte verantwortlich heranziehen kann, ist der falsche

    Ansatz. Es geht um Solidarität, hierbei trägt jeder Partizipierende Verantwortung; die

    Verantwortlichkeit lässt sich nicht delegieren bzw. auf ein paar Wenige abwälzen !
    Jedes Individuum in einer GE-Gesellschaft hat die gleichen Rechte und Pflichten, völlig

    unabhängig davon ob er Unternehmer, Privatier oder Erwerbsloser ist. GE-Lizenzen

    demnach an Unternehmen zu veräußern und dies auf Freiwilligkeit fussen zu lassen,

    wird die Einführung eines GE eher behindern als fördern.
    Ein GE wird transformierende Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft zeitigen,

    deshalb ist die versteckte rhetorische Kritik in dem o.g. GE-Lizenz-Konzept am

    bestehenden System fehl am Platze.
    Wie kann man allen Ernstes fordern, ein (b)GE steuerfrei zu halten, wenn es durch eine

    „Konsumsteuer“ im Finanzkreislauf gestützt und gehalten werden soll ??
    Im Zuge eines GE wird das bestehende Steuersystem vereinfacht, technokratische

    Verwaltungsdienstleistungen werden auf ein operatives Maß abgebaut, Arbeits-

    Sozialämter und Rentenanstalten werden nicht mehr benötigt.. und genau die

    heutzutage darin beschäftigten Angestellten sind gegen eine Einführung des GE, weil

    deren Dienstleistungen nicht mehr benötigt werden.
    Es erfordert also eine sehr umfassende Bildungsarbeit, um die Mehrheit aller Menschen

    (Wähler) FÜR die Einführung eines Grundeinkommens zu begeistern. Hierauf sollten wir

    bei aller Faszination für die Einführung eines GE unser Hauptaugenmerk richten !!!

    • Hallo und vielen Dank für die sehr konstruktive Kritik.

      Auf Grund Ihrer (unterwürfigen) Äußerung, dass alle Menschen (nur) Wähler sind, habe ich mal auf die Startseite noch folgende Erkenntnis gesetzt…

      „Wenn man nach der Obrigkeit ruft, hat man schon verloren, weil man sich selber klein macht.“

      Und den Fehler, die Gedanken bezüglich der Steuerfreiheit nicht voll ausgeschrieben zu haben, habe ich ebenfalls korrigiert, da die „Einkommenssteuerfreiheit“ gemeint ist.

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